Bauchweh, Blähungen und Koliken: Wenn das Baby einfach keine Ruhe findet
Wenn ein Baby immer wieder mit angezogenen Beinchen schreit oder abends kaum zur Ruhe kommt, steckt oft mehr dahinter als "das geht mit drei Monaten vorbei". Bauchweh, Blähungen und Koliken belasten Babys körperlich und ihre Eltern emotional. Dieser Artikel erklärt, was dahinterstecken kann, welche Ansätze helfen und wie Craniosacral Therapie unterstützt.
Bauchweh, Blähungen und Koliken bei Babys entstehen oft durch ein noch unreifes Verdauungssystem in Kombination mit einem angespannten Nervensystem, das die Verdauung zusätzlich erschwert. Unterstützung bieten Bauchmassagen, angepasstes Stillen oder Füttern, Wärme und körperorientierte Methoden wie die Craniosacral Therapie, die Verspannungen im Bauch- und Zwerchfellbereich lösen kann.
Viele Eltern kennen die immer gleichen Abende: Das Baby zieht die Beinchen an, presst und schreit, oft über Stunden. Aussagen wie "das ist eben die Dreimonatskolik" oder "das wächst sich aus" trösten in diesem Moment wenig. Bauchweh und Koliken sind jedoch mehr als eine Phase, die man aussitzen muss. Sie zeigen ein Verdauungssystem, das noch lernt zu arbeiten, und ein Nervensystem, das dabei Unterstützung braucht.
Was hinter dem Bauchweh stecken kann
Ein Baby hat noch keinen ausgereiften Verdauungstrakt. Luftschlucken beim Trinken, eine sich entwickelnde Darmflora und Anspannung im Bauch- und Zwerchfellbereich können sich gegenseitig verstärken. Auch eine schwigige Geburt kann die Verdauung negativ beeinflussen. Typische Anzeichen, die Eltern beschreiben:
Das Baby zieht die Beinchen an und presst
Der Bauch fühlt sich hart oder aufgebläht an
Schreiphasen treten oft nach dem Füttern oder abends auf
Das Baby lässt sich in dieser Zeit kaum beruhigen
Diese Symptome sind keine Seltenheit und kein Zeichen für falsches Füttern. Sie zeigen ein System, das sich noch einspielt und dabei Entlastung braucht.
Verschiedene Ansätze, die helfen können
Es gibt nicht die eine Lösung, sondern mehrere Wege, ein Baby mit Bauchweh zu unterstützen:
Bauchmassage und Fahrradbewegungen: Können eingeschlossene Luft lösen und die Verdauung anregen.
Wärme auf dem Bauch: Ein warmes Tuch oder Bad wirkt oft entspannend auf die Bauchmuskulatur.
Anpassung beim Stillen oder Füttern: Das richtige Anlegen oder die Flaschenhaltung kann Luftschlucken reduzieren.
Kinderärztliche Abklärung: Sinnvoll, um andere Ursachen wie eine Unverträglichkeit auszuschliessen.
Körperorientierte Methoden: Arbeiten direkt mit dem Nervensystem und dem Zwerchfellbereich, etwa die Craniosacral Therapie.
Wie Craniosacral Therapie unterstützen kann
In der Craniosacral Therapie arbeiten wir mit sehr achtsamen, feinen Berührungen im Bereich von Bauch, Zwerchfell und Nervensystem. Ziel ist es, Spannungen zu lösen, die die Verdauung zusätzlich erschweren können, und dem kleinen Körper zu helfen, wieder in ein Gleichgewicht zu finden. Die Behandlung findet in einer geschützten, ruhigen Atmosphäre statt, in der sich Eltern und Baby sicher fühlen dürfen.
Was Eltern oft berichten
Nach und nach beobachten Eltern häufig weniger und kürzere Schreiphasen sowie einen sichtlich entspannteren Bauch. Auch das Ein- und Durchschlafen fällt vielen Babys danach leichter. Jedes Baby reagiert im eigenen Tempo, und genau das steht im Mittelpunkt der Begleitung.
Termin Vereinbaren
Wenn Sie herausfinden möchten, ob Craniosacral Therapie Ihrem Baby bei Bauchweh helfen könnte, melden Sie sich gerne unverbindlich oder vereinbaren Sie direkt einen Termin.